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Das frage ich mich

Plaudereien über Gott und die Welt
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NotX-Lated
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von NotX-Lated » Do 20. Dez 2018, 00:58

TheDarkShadow hat geschrieben:
Mi 19. Dez 2018, 19:18
Wie kommst Du darauf?
Um mal eine Stelle eines Artikels zu ziteren: "[...]Der Psychologe Alexander Homes kommt zu dem Schluss, dass die Hälfte aller Missbrauchstäter weiblich ist. [...]"
Ist schon etwas älter der Artikel, but well: https://www.cicero.de/kultur/geschlecht ... eter/57177
Siehe z.B. Wikipedia zu dem Thema – als Einstieg zu dem Thema. Der von dir verlinkte Artikel wendet sich ja vielmehr gegen die pauschale Vorverurteilung. Das ist berechtigt, aber hat nichts mit der Frage zu tun, ob Männer häufiger die Täter sind. Der Artikel mit dem Psychologen Alexander Homes ist auch eher anekdotisch. Und selbst mit Dunkelziffer bezweifle ich, dass das Verhältnis 1:9 kippt.
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von C-Real » Do 20. Dez 2018, 01:11

Das Verhältnis wird sicher nicht kippen (wieder: dafür gibt es viele Gründe), aber die Frage nach Täterinnen ist doch schon interessant, zumal Frauen eben in pädagogischen Berufen, wo Missbrauch vorkommen kann, wiederum auch überrepräsentiert ist. Bekanntlich suchen Täter (allen Geschlechts) gerade solche Positionen aus, in denen sie Macht ausüben können.
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LaCroix
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von LaCroix » Do 20. Dez 2018, 08:28

zu dem Thema gibt es auch eine köstliche south park folge in der ike (der jüngere bruder von kyle) was mit seiner Vorschullehrerin hat. kyle zeigt den missbrauch an und die Polizisten entgegnen nur so nach dem Motto "das ist kein missbrauch, das ist heiß". da south park ja immer auch sehr gesellschaftskritisch ist, zeigen die macher hier ja schon deutlich wie es um eine "Dunkelziffer" in bezug auf das Verhältnis 1:9 gestellt (sagt man gestellt oder bestellt?) ist. ich will nicht wissen was eigentlich alles schon missbrauch ist, aber "toleriert" wird, weil es bei nem weiblichen (womöglich noch attraktiven) Täter ja als "heiß" und damit als wünschenswert gilt.
. +1
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von uzi » Do 20. Dez 2018, 08:37

LaCroix hat geschrieben:
Do 20. Dez 2018, 08:28
(sagt man gestellt oder bestellt?)
bestellt.
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von C-Real » Do 20. Dez 2018, 14:04

LaCroix hat geschrieben:
Do 20. Dez 2018, 08:28
zu dem Thema gibt es auch eine köstliche south park folge in der ike (der jüngere bruder von kyle) was mit seiner Vorschullehrerin hat. kyle zeigt den missbrauch an und die Polizisten entgegnen nur so nach dem Motto "das ist kein missbrauch, das ist heiß". da south park ja immer auch sehr gesellschaftskritisch ist, zeigen die macher hier ja schon deutlich wie es um eine "Dunkelziffer" in bezug auf das Verhältnis 1:9 gestellt (sagt man gestellt oder bestellt?) ist. ich will nicht wissen was eigentlich alles schon missbrauch ist, aber "toleriert" wird, weil es bei nem weiblichen (womöglich noch attraktiven) Täter ja als "heiß" und damit als wünschenswert gilt.
Die heiße Lehrerin ist für pubertäre Jungen genauso eine gute Fantasie wie der heiße Lehrer für die pubertären Mädchen. :D

Ich mag ja keine Adam-Sandler-Filme, aber in einem von denen wurde das Thema auch ganz humorvoll verwurstet: Da johlen die Männer dem Jungen bei der Gerichtsverhandlung zu, als der die Liebe zu seiner Lehrerin erklärt, die ihn verführt hat - und die Richterin meint, dass die Lehrerin falsch gehandelt hat und man ihr nicht zujubeln dürfte und alle "mental" seien. :D
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juh
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von juh » Do 20. Dez 2018, 20:35

Ich denke, dass alleine schon der weitaus höhere Testosteronspiegel von Männern dazu führt, dass es viel mehr männliche Täter gibt. (Es werden sogar einige Triebtäter chemisch kastriert - als Ultima Ratio.) Bei Frauen bleibt sowas eher Phantasie. Wobei ich ein oder zwei semipeinliche Geschichten erzählen könnte, aber das erspare ich euch lieber :nuts:
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von NotX-Lated » Do 20. Dez 2018, 21:11

juh hat geschrieben:
Do 20. Dez 2018, 20:35
Ich denke, dass alleine schon der weitaus höhere Testosteronspiegel von Männern dazu führt, dass es viel mehr männliche Täter gibt. (Es werden sogar einige Triebtäter chemisch kastriert - als Ultima Ratio.) Bei Frauen bleibt sowas eher Phantasie. Wobei ich ein oder zwei semipeinliche Geschichten erzählen könnte, aber das erspare ich euch lieber :nuts:
Nach dem Teaser! D:

Ansonsten weiß ich nicht, ob's am Testesteronspiegel liegt oder nicht. Ich vermute, es hat eher motivationspsychologisch mit der Elterninvestition und mit der körperlichen Überlegenheit des Mannes zu tun. Oh, und bestimmte Sachen erfordern auch eine gewisse Kooperation genuin männlicher Körperteile, kann sein, dass das einer Vergewaltigung Frau->Mann auch nicht unbedingt in die Hände spielt. :)
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von C-Real » Do 20. Dez 2018, 21:57

Also die simple Gleichung "Mehr Testosteron = mehr Gewalttrieb" wurde schon mehrfach widerlegt...
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Necris
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von Necris » Fr 21. Dez 2018, 05:47

Ich frage mich langsam, ob das berühmte "Studien haben erwiesen, dass x" oder "Wissenschaftler haben herausgefunden, dass y" das Horoskop unserer Zeit sind. Damit meine ich, dass man

a) pseudogelehrt tun kann, weil man plötzlich weiß, warum xyz passiert. (Ich bin dick, weil das sind die Hormone)

b) eine leichte Ausrede hat, warum man gegen Effekt xyz im Grunde machtlos ist (ich esse nicht zuviel, das sind alles Hormone!?!?!?)

e: Irgendwie war der "Das frage ich mich" Thread eine archaische Version des Subreddits r/showerthoughts, oder? :D
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juh
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von juh » Fr 21. Dez 2018, 09:04

C-Real: Um Dr. Who zu zitieren: "Vermutungen sind Arschlöcher. Vermutungen stehen auf beiden Seiten der Wahrheit", und keiner mag Verräter.

Der Zusammenhang zwischen Testosteron und Gewalttätigkeit ist weder linear noch kausal. Es gibt aber Evidenz, dass Testosteron Risikobereitschaft fördert. Wer also gewalttätige oder starke sexuelle Triebe hat, wird die mit hohem Testosteronspiegel eher ausleben. Das sieht man
- zwischen den Geschlechtern
- im Lebensverlauf, v.a. beim Übergang in die Pubertät, und ins hohe Alter
- innerhalb der männlichen Population in den Subgruppen mit gewalttätigem/wenig gewalttätigem Verhalten
- und sogar bei Intervention (z.B. Anabolikadoping)

Bin kein Mediziner, hab aber zeitweise mit Andrologen zusammengearbeitet. Es ging aber nicht um Aggressivität, das war nur ein Nebenaspekt, den man unter Sicherheitsaspekten zumindest im Auge behalten sollte. In jedem Fall ist der Effekt von Testosteron darauf weder stark noch dominant, womit wir vermutlich argumentativ auf der gleichen Linie sind.
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juh
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von juh » Fr 21. Dez 2018, 09:17

Necris: Ja, ich erinnere mich noch daran, dass ich mit 14 glaubte, alles zu verstehen. Erst wenn man dazulernt, merkt man, wie viel man noch nicht weiss. Daher sollte man in Diskussionen immer versuchen, auch die Stillen einzubinden - manchmal sind das diejenigen, die wirklich Ahnung haben, es aber müde sind, sich ständig auf die blöden Argumente der Halbwissenden einzulassen, und einfach nur noch die Klappe halten.

Ich bin eher so, ich quatsche immer mit, egal worum es geht, weil ich weiss, die anderen haben auch keine Ahnung :) Peinlich nur, wenn man an jemanden gerät, der sich wirklich auskennt. Dann ist es besser, früh zuzugeben, wie viel (oder wie wenig) man selbst weiss. Sonst bleibt man in schlechter Erinnerung.

Umgekehrt macht es mir Spaß, einen Halbgebildeten auf den Arm zu nehmen. Leider kommt das auch nicht gut an, wenn die das merken. Es ist gefährlich, einen Eingebildeten in seinem (oder ihrem) Stolz zu kränken. Hab mal eine sehr von sich überzeugte gescheiterte Habilitantin veräppelt, zum Dank hat sie dann jahrelang falsche Gerüchte über mich verbreitet, nach der ich so eine Mischung aus Stromberg und Casanova wäre. Tja, hell hath no fury...

Bei Studien ist es so, dass jede Studie quasi nur einen sehr oder weniger klaren Tunnelblick auf ein Thema bieten. Daher kommen sie selten zum selben Ergebnis. Ein Fachmann versucht, den Überblick über alle Studien zu behalten und sich ein Gesamtbild zu machen. Was schwierig ist, wenn es ein Thema ist, zu dem es tausende von Studien gibt. Das spielt den Populisten in die Arme, die suchen sich einfach die EINE Studie heraus, die ihnen ins Konzept passt, und ignorieren den Rest.

Wenn man sich als gefühlter Experte aufspielen will, ist das ein gutes Rezept, weil schnell und billig im Smalltalk punkten kann. Nur beschädigt es die Reputation der Wissenschaft insgesamt, weil die Menschen glauben, alle Studien seien nur vorläufig. Umso schlimmer, dass selbst Leute mit Dr./PhD zu diesem Trick greifen.

Ich frage mich, ob sich das noch zu unseren Lebzeiten ändern wird. Oder ob man mitspielen sollte: Bekämpft Chaos mit Chaos?
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McCrazy
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von McCrazy » Fr 21. Dez 2018, 10:54

Grundsätzlich frage ich mich dauernd, worum es bei der Diskussion hier geht und halte mich raus, weil ich nicht durchblicke.
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juh
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von juh » Fr 21. Dez 2018, 15:16

Für mich ist das beruhigend, wenn ich etwas, das mir durch den Kopf spukt, mal aufschreiben kann. Und mir einbilden, dass es jemanden interessiert und mir ggf die Leviten liest :D
man könnte meinen, dafür seien Freunde IRL da, aber irgendwie sind da keine solchen Themen möglich.
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von NotX-Lated » Fr 21. Dez 2018, 16:57

McCrazy hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 10:54
Grundsätzlich frage ich mich dauernd, worum es bei der Diskussion hier geht und halte mich raus, weil ich nicht durchblicke.
Die Diskussion ist durch den Necris-Post eigentlich beendet worden. :-*
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von C-Real » Fr 21. Dez 2018, 18:25

Necris hat geschrieben:
Fr 21. Dez 2018, 05:47
Ich frage mich langsam, ob das berühmte "Studien haben erwiesen, dass x" oder "Wissenschaftler haben herausgefunden, dass y" das Horoskop unserer Zeit sind.
Das stimmt sicherlich. Wenn ich für meinen Teil auf so etwas verweise, dann sind mir die Dinger aber bekannt (zumindest weiß ich meistens, wo ich davon gehört habe) und müsste das dann halt erst einmal raussuchen. Beim lockeren Forenpost nebenher, wo darauf womöglich eh nicht eingegangen wird, ist mir das aber nur auf Nachfrage die Mühe wert.

@Juh:
Ja, genau. Mir ging es um diese kausale Einbahnstraße. Bei der ZEIT gab es so online so einen Plus-Artikel (einen, den die einfach so nach ein paar Stunden zugangsbeschränkten), der eher das Wechselspiel von Sozialisation, Testosteron usw. betonte und das idealtypisch in vier bis fünf Begründungen gruppierte. Müsste das Ding aber erst raussuchen und du müsstest es dir dann kaufen. :D
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von juh » Fr 21. Dez 2018, 18:47

Interessant. Vielleicht sollte ich mal vorschlagen, einen analogen Artikel zu Glyphosat zu schreiben :grübel: da gehen die Vermutungen ja noch viel wilder ins Kraut.
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von Therak » Sa 29. Dez 2018, 13:36

Wie hießen Pullover bevor sie Pullover hießen?

Wollwams?
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von Pyrokar » Sa 29. Dez 2018, 15:46

Ich glaube ein Wams war in der Regel nicht zum über den Kopf ziehen, also vielleicht Tunika.
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von NotX-Lated » Sa 29. Dez 2018, 16:36

Das klingt so bizarr, da halte ich's fast für plausibler, dass die schon immer Pullover hießen und damit Namensgeber für entsprechenden englischen Worte waren. :D
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von Jirinaar » Sa 29. Dez 2018, 17:03

Ich tippe mal auf so etwas wie Strickjacke oder auch nur Jacke. (eher ersteres, weil wohl meist eh gestrickt)
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von NotX-Lated » Sa 29. Dez 2018, 17:17

Jackens sind vorne offen. Laut Wikipedia hießen Pullover früher "Jumper". Naja, das verschiebt die Frage nur, fürchte ich. :/
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von Therak » Sa 29. Dez 2018, 17:17

Aber Jacke ist doch immer was zum Vorne öffnen, während ein Pullover eben über den Kopf gezogen wird - daher Pullover.

@NotX
Laut Wiki ging der Begriff 1817 in den deutschen Sprachgebrauch ein. Aber ein gestricktes Oberteil aus Wolle gab es doch garantiert schon vorher? Das "Jumper" aus der Wiki ignorier ich mal, denn das ergibt noch weniger Sinn :D
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von Jirinaar » Sa 29. Dez 2018, 18:11

Dann wohl Weste. Auszug aus Wikipedia: ( https://de.wikipedia.org/wiki/Weste )

Geschichte:
Die Weste wurde um 1675 als Unterjacke zu einem Justaucorps getragen und entstand aus dem Wams. War sie anfangs meist noch mit Ärmeln ausgestattet, wurde sie im frühen 18. Jahrhundert zu einer knielangen Schoßweste. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts war sie fast immer ärmellos und nur noch hüftlang; am Ende des Jahrhunderts endete sie auf Höhe der Taille.
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von Therak » Sa 29. Dez 2018, 21:58

Westen sind doch vorne auch offen. Und Wämse sind wohl wirklich Vorläufer der Westen.
Bliebe wohl noch "Stricktunika"? Oder generell "Strickware"?

Und gab es für Pullunder andere Bezeichnungen?
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von NotX-Lated » So 30. Dez 2018, 01:07

Therak hat geschrieben:
Sa 29. Dez 2018, 21:58
Und gab es für Pullunder andere Bezeichnungen?
Hemd?
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von Therak » So 30. Dez 2018, 01:20

Ein Hemd hat Ärmel. Und wird zugeknöpft.
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von uzi » So 30. Dez 2018, 09:21

ein unterhemd nicht. und wenn du mich fragst, ist ein pullunder dicht dran am unterhemd. ich denke allerdings, dass der pullunder eher eine neue erfindung ist und es deshalb vermutlich keinen 'alten' namen gibt.
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von juh » So 30. Dez 2018, 09:38

Laut Wikipedia wurde das Ding ab den 30ern im US Sport getragen, und zwar als "sweater vest", ist also eine Art geschlossene Weste. Ich habe sowas nur als Kind tragen müssen, also war es vermutlich in den 70ern in Mode. Das Wort weckt bei mir Erinnerungen an Ferien bei Oma ^o^
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von NotX-Lated » So 30. Dez 2018, 10:27

Finde auf jeden Fall gut, dass wir uns langsam wirklich mit den Kernproblemen der Weltgeschicke beschäftigen!
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Re: Das frage ich mich

Beitrag von Therak » So 30. Dez 2018, 12:18

uzi hat geschrieben:
So 30. Dez 2018, 09:21
ich denke allerdings, dass der pullunder eher eine neue erfindung ist und es deshalb vermutlich keinen 'alten' namen gibt.
Vermutlich. Also "neu" im Sinne von "nachdem sich Pullover als Name etabliert hat".
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